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Mit Querdenken die Welt verändern

Monat: Januar, 2012

Mit Querdenken die Welt verändern

Der neue kritische Blog.

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Wulff – wer lenkt hier ab?

Es geht schon seit Wochen und kommt nicht nur mir zu den Ohren raus: Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff. Jetzt wurde vor einigen Tagen das Büro des ehemaligen Sprechers im Bundespräsidialamt, Olaf Glaeseker durchsucht. Jede Woche gibt es ein neues Wulff Thema. Ja, es ist gut, dass Mauscheleien an die Oberfläche kommen. Ja, es gibt Gründe, die gegen Wulff sprechen. Und vielleicht sollte er auch zurücktreten. Das wird er in wenigen Wochen vermutlich sowieso tun, so wie das gelaufen ist.

Doch frage ich mich auch, wer will hier von anderen, vermutlich viel wichtigeren Themen ablenken? Das kommt mir vor wie der Trick eines Zauberkünstlers, der die Aufmerksamkeit geschickt auf Nebensächlichkeiten lenkt und damit unbemerkt den wahren Trick ausführt. Fast unbemerkt werden gerade wieder Milliarden versenkt, wenn es lapidar heißt, der Rettungsschirm habe wieder nicht gereicht, um Griechenland zu retten. Was bekommen wir noch nicht mit? Hierauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten, auf alle Nachrichten, die nicht von Wulff handeln, und das auf den verschiedensten Kanälen und Informationsquellen. Und wir sollten uns immer wieder fragen: Wer hat hier welche Interessen? Worum geht es wirklich? Dann können wir nur sagen: Was Wulff getan hat ist im Vergleich zu dem Ablenkungsmanöver, das hier läuft, eine Kleinigkeit.

Wulff – wer lenkt hier ab?

Es geht schon seit Wochen und kommt nicht nur mir zu den Ohren raus: Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff. Jetzt wurde vor einigen Tagen das Büro des ehemaligen Sprechers im Bundespräsidialamt, Olaf Glaeseker durchsucht. Jede Woche gibt es ein neues Wulff Thema. Ja, es ist gut, dass Mauscheleien an die Oberfläche kommen. Ja, es gibt Gründe, die gegen Wulff sprechen. Und vielleicht sollte er auch zurücktreten. Das wird er in wenigen Wochen vermutlich sowieso tun, so wie das gelaufen ist.

Doch frage ich mich auch, wer will hier von anderen, vermutlich viel wichtigeren Themen ablenken? Das kommt mir vor wie der Trick eines Zauberkünstlers, der die Aufmerksamkeit geschickt auf Nebensächlichkeiten lenkt und damit unbemerkt den wahren Trick ausführt. Fast unbemerkt werden gerade wieder Milliarden versenkt, wenn es lapidar heißt, der Rettungsschirm habe wieder nicht gereicht, um Griechenland zu retten. Was bekommen wir noch nicht mit? Hierauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten, auf alle Nachrichten, die nicht von Wulff handeln, und das auf den verschiedensten Kanälen und Informationsquellen. Und wir sollten uns immer wieder fragen: Wer hat hier welche Interessen? Worum geht es wirklich? Dann können wir nur sagen: Was Wulff getan hat ist im Vergleich zu dem Ablenkungsmanöver, das hier läuft, eine Kleinigkeit.

Resistente Keime durch Massentierhaltung – ein erneuter Fall

Es ist Mitten in Hessen, eine Hühnerfarm soll dort neu gebaut werden. Viele Menschen in der Gegend arbeiten im Krankenhaus, mehrere Bekannter oder Partner in der Hühnerfarm. Schon jetzt gibt es in der Klinik immer wieder Fälle von multiresistenten Keimen wie MRSA oder ESBL. Auch eine Verseuchung mit Clostridien ist nicht selten.

Pro Station gibt es in der Inneren fast immer einen Fall dort in dem Kreiskrankenhaus. Und doch tut die Politik nichts gegen die Massentierhaltung, die weder für die Menschen und schon gar nicht für die Tiere gut ist. Und wir schauen alle zu, die meisten von uns essen munter weiter die Hühnchen und die Eier aus den Hühnerfarmen oder das Fleisch aus den riesigen Mastbetrieben. Es ist uns egal, weil wir die Zusammenhänge nicht sehen oder nicht sehen wollen. Wir schauen vor allem in unser Portemonnaie. Erst, wenn wir krank sind, ist das Gejammer groß.

Aber dann gibt es ja die Flatrate-Medizin auf Krankenkassenkosten. Und dann haben wir endlich einen schuldigen für unsere ohnehin schon vorhandene Unzufriedenheit: Die bösen, bösen Keime, die uns befallen haben. Sind wir daran schuld? Nein! Wir doch nicht! Unser Verhalten hat mit dem doch nichts zu tun? Oder doch? Darüber sollten wir mal nachdenken und überlegen, was wir aktiv tun können, um dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen und unsere Nahrung gesund zu erhalten. Nur dann kann ein ökologisches Gleichgewicht entstehen, und wir langfristig in Einklang mit der Natur leben, ohne zu schädigen. Wir sollten das ärztliche Motto “primum nihil nocere” hier auch auf die Tiere und Nahrungsmittel anwenden: Erst einmal nicht schädigen…

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